Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes

Unveränderbare Faktoren, die das Typ-2-Diabetes-Risiko beeinflussen:

Das Alter

Das Diabetes-Risiko steigt mit dem Alter an.

Bei Personen unter 40 Jahren tritt ein Typ-2-Diabetes sehr selten auf.

Eine frühere Störung des Blutzuckers

Personen, die zeitweise einen erhöhten Blutzucker hatten, könnten ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes haben.

Das trifft auch auf Frauen zu, die während einer Schwangerschaft erhöhte Blutzuckerwerte (Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes) hatten.

Körpergröße

Die Körpergröße beeinflusst das Diabetes-Risiko, da sie auch für die Fettverteilung am Bauch eine Rolle spielt.

Diabetes in der Familie

Das Risiko ist erhöht, wenn leibliche Verwandte an einem Typ-2-Diabetes erkrankt sind oder waren. Diese Risikoerhöhung basiert vermutlich auf einem Zusammenspiel genetischer und familiär geprägter Lebensstilfaktoren.

 

Veränderbare Faktoren, die das Typ-2-Diabetes-Risiko beeinflussen:

Körperliche Aktivität

Körperliche Aktivität hilft, das Körpergewicht zu halten und verbessert gleichzeitig die Insulinwirkung. Hierdurch wird der Blutzuckerspiegel besser reguliert. Neben Sport tragen auch andere Aktivitäten, wie Radfahren, Gartenarbeit oder Spazierengehen zu einem geringeren Typ-2-Diabetes-Risiko bei.

Übergewicht (Taillenumfang)

Wenn Sie viel Fett im Bauchbereich (Taille) eingelagert haben, steigt Ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Studien haben gezeigt, dass eine Gewichtsreduktion das Risiko einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung deutlich senken kann.

Vollkornbrot

Viele Studien weisen daraufhin, dass der Verzehr von Vollkornbrot und Vollkornprodukten das Typ-2-Diabetes-Risiko senkt.

Fleisch

Der Verzehr von Rind-, Schweine-, Kalb- oder Lammfleisch erhöht das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Dabei gilt: Je mehr Sie von den genannten Fleischsorten essen, desto größer ist Ihr Risiko.

Kaffee

Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und gesenktem Typ-2-Diabetes-Risiko.

Alkohol

Ein gemäßigter Alkoholkonsum ist mit einem verminderten Typ-2-Diabetes-Risiko verbunden.

Vermehrter Alkoholkonsum erhöht dagegen das Typ-2-Diabetes-Risiko. Alkoholkonsum kann zur Sucht, zu Leberschäden oder Krebserkrankungen führen.

Rauchen

Starkes Rauchen ist mit einem erhöhten Typ-2-Diabetes-Risiko verbunden. Ebenso kann Rauchen zu Krebs und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Daher ist es ratsam, mit dem Rauchen aufzuhören.

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